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18-05-2017

Reudink verlagert Teil der Produktion nach Deutschland

Reudink Produktionsstandort Lochem
Produktionsstandort in Lochem (Niederlande)

Bioland-, Naturland- und Biokreis-Futter künftig aus Gescher

Reudink verlagert die Produktion von Futter für die Konzepte Bioland, Naturland und Biokreis an den spezialisierten Produktionsstandort von Biomühle Hamaland in Gescher (Nordrhein-Westfalen). Grund sind das starke Absatzwachstum von biologischen Futtermitteln wie auch die Möglichkeit, die verschiedenen Futterkonzepte besser umzusetzen.

Spezialisierter Produktionsstandort
Biomühle Hamaland ist ein neuer Betrieb für Bio-Futter und ein Tochterunternehmen von Raiffeisen Hohe Mark Hamaland (RHMH) und der AGRAVIS Raiffeisen AG. Die Fabrik in Gescher wurde in der letzten Zeit für die ausschließliche Produktion von Futtermitteln für die Bio-Verbände Bioland, Naturland und Biokreis vorbereitet. Dieses Futter, mit dem Reudink hauptsächlich den deutschen Markt beliefert, wird ausschließlich aus Rohstoffen hergestellt, die für diese Bio-Verbände zugelassen sind. Dadurch erreichen wir ein komplette Trennung zwischen Verbands-Biofutter und EU-Biofutter. Die physische Auftrennung in Produktionsstandorte versetzt Reudink in die Lage, an beiden Standorten Lagerung und Produktionskapazität flexibler managen und auch künftig die Auflagen dieser Konzepte erfüllen zu können. Auch verfügt die Fabrik in Gescher über bessere Möglichkeiten, Rohstoffe während der Erntezeit direkt vom Erzeuger zu empfangen (zum Trocknen und Reinigen).

Am Produktionsstandort in Lochem (Niederlande) findet langfristig nur noch die Herstellung von Futtermitteln für die anderen Konzepte am Biofuttermarkt statt. Dabei handelt es sich in erster Linie um Futtermittel im Rahmen des sogenannten „EU-Bio“.

Effizienter, zukunftsorientiert, nahe beim Kunden
Diese Entwicklung eröffnet Reudink die Chance, noch flexibler und effizienter zu produzieren, besser auf die Markttrends einzugehen und die durchschnittliche Transportdistanz zum Kunden zu verringern. Dieses Letzte trägt positiv zur Senkung des Verbrauchs fossiler Kraftstoffe bei. Der Übergang zum neuen Produktionsstandort erfolgt schrittweise und beginnt Mitte Mai.