Biologischer Ausgangspunkt

In der biologischen Tierhaltung geht es um das Gleichgewicht zwischen dem Kundenwert, der Wirtschaftlichkeit und dem biologischen Ausgangspunkt. Es geht darum, respektvoll für Mensch, Tier und Umwelt zu produzieren. Ausschlaggebend dabei ist es, alles reibungslos aufeinander abzustimmen, am besten geschieht dieses auf Betriebsebene oder wenn möglich auch regional. Der biologische Ausgangspunkt zusammen mit dem Kundenwert bilden die Existenzberechtigung für den biologischen Sektor.

Der Tierhalter steht im Mittelpunkt

Der Tierhalter und Landwirt sind diejenigen, die das Gleichgewicht aufrecht erhalten können. Dabei geht es nicht nur um das Gleichgewicht zwischen biologischem Ausgangspunkt, Kundenwert und Wirtschaftlichkeit; sondern in der Betriebsführung geht es hauptsächlich darum, das Gleichgewicht zu erhalten. In der Bio-Tierhaltung stehen, um bei Schwankungen den Kurs zu korrigieren, viel weniger Alternativen zur Verfügung wie in der traditionellen Tierhaltung. Zudem muss der Kontakt zwischen dem Tierhalter und seinen Tieren so gut sein, dass er schon heute sieht, dass übermorgen eines erkrankt. Das ist das Gleichgewicht zwischen Mensch, Tier und Natur. Biologische Landwirtschaft ist Spitzensport, die zahlreiche Herausforderungen mit sich bringen.

Wirtschaftlichkeit

In der biologischen Tierhaltung geht es um das Gleichgewicht zwischen dem biologischen Ausgangspunkt, den Kundenerwartungen und der Wirtschaftlichkeit des Betriebes. Welches Argument man auch nimmt, um biologisch tätig zu sein, am Ende des Monats sind die Rechnungen zu bezahlen und es hat noch etwas übrig zu bleiben. Also ist es wichtig, diesen Aspekt neben dem biologischen Ausgangspunkt und dem Kundenwert dementsprechend zu berücksichtigen. Das Realisieren eines dauerhaften Resultats ist ausschlaggebend für die Kontinuität eines biologischen Unternehmens.

Kundenwert

In der biologischen Tierhaltung geht es um das Gleichgewicht zwischen dem biologischen Ausgangspunkt, der Wirtschaftlichkeit und dem Kundenwert. Der Kunde ist in diesem Fall der Konsument. Er ist im Supermarkt oder im Delikatessengeschäft derjenige, der dazu bereit ist, wesentlich mehr für biologische Produkte zu bezahlen. Der höhere Preis ist schließlich und endlich der Wert, den der Konsument diesem biologischen Produkt erteilt. Der (Kunden-)Wert kann mit den drei „g“ definiert werden, nämlich: „g“ von gesund, „g“ von genießen und „g“ von glaubwürdig. Zusammen mit dem biologischen Ausgangspunkt, gibt dieser Wert des Verbraucher dem biologischen Sektor letztendlich sein Existenzrecht.

Biofutter mit Rat und Tat!

Nachrichten

27-01-12

Intensiv-Lehrgang Legehennenhaltung

07.-09.03.. Intensiv-Lehrgang Legehennenhaltung
im Landwirtschaftszentrum Eichhof,
Info: LLH Bernd Grünhaupt,
Schladenweg 39, 34360 Fritzlar,
F: 05622-994-190
06-01-12

Jetzt umstellen auf Ökolandbau - Chance auch für meinen Betrieb?

2.2.2012: Gemeinsamer Umstellertag der Ökoverbände in NRW und der Landwirtschaftskammer NRW
Jetzt umstellen auf Ökolandbau - Chance auch für meinen Betrieb?
Programm: Jetzt umstellen auf Ökolandbau
24-01-12

BioFach 2012

15. - 18.2.2012
- Hier trifft sich die Bio-Welt!
Willkommen am Stand von Reudink - Biofutter mit Rat und Tat.
Halle 6 Stand 151a (Naturland-Bereich)

Bio Fach Nuerenberg

02-01-12

Wo gibt es noch Potenzial für deutsche Bio-Bauern?

Forscher haben die Angebots- und Nachfrage-Situation des deutschen Bio-Marktes untersucht und so seine Potenziale ermittelt.
Einige Bio-Lebensmittel müssen noch in großem Umfang importiert werden, weil davon zu wenig auf dem heimischen Markt produziert werden.

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