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16-07-2019

„Tierorientiertes Arbeiten ist mein Geheimnis“

Familie Van Engelen gewinnt Agroscoop-Pokal von Reudink

De Dreef Bio gewinnt Agroscoop-Pokal von Reudink

In der biologischen Schweinezucht liegt die Zahl der abgesetzten Ferkel pro Sau meistens etwas unter jener in der konventionellen Zucht. Agroscoop-Gewinner Niels van Engelen zeigt aber, dass er mit den Bio-Prinzipien äußerst achtbare Ergebnisse erzielt.

Das dritte Jahr in Folge verleiht Reudink den Agroscoop-Pokal an einen biologischen Viehzüchter, der eine hervorragende Leistung erbracht hat. In diesem Jahr wird diese Ehre Niels und Diane van Engelen von der Schweinezüchterei De Dreef Bio zuteil. Sage und schreibe 30,1 abgesetzte Ferkel pro Sau und Jahr zeigen, dass man mit der richtigen Pflege und Aufmerksamkeit hohe Leistungen erzielen kann. Und dass dies problemlos in einem ‚Lowtech‘-Betrieb möglich ist, in dem sehr tierorientiert gearbeitet wird. Schauen Sie sich das Video über De Dreef Bio.

 

Sich im natürlichen Rhythmus mitbewegen

„Ich habe mich bewusst für ein ‚Lowtech‘-Konzept mit wenig Automatisierung entschieden“, beginnt Niels zu erzählen. „Die Abferkelsauen füttere ich mit der Hand. So bekomme ich meine Tiere jeden Tag zu sehen, optimiere ihre Kondition genau nach Augenmaß und kann mich mit ihrem natürlichen Verhalten mitbewegen.“ Die Basis für eine hohe Zahl lebend geborener Ferkel legt Niels schon im Abferkelstall. „Im Abferkelstall füttere ich Eko Laktopellets Maxima. Nach dem Wurf beginne ich mit ungefähr 2,4 kg Laktofutter pro Sau und Tag, und je nach Kondition und Euterspannung steigere ich das bis auf 9 kg pro Tag. Im Winter kommt da noch eine kleine Schaufel hinzu. Den Ferkeln füttere ich von Beginn an Muttermilch und danach Eko Vital Ferkelpellets zu.  Die Ferkel werden nach sechs Wochen ab. In den ersten vier Wochen im Geburtsstall steckt die Sau sämtliche Energie und Nährstoffe in die Milch für die Ferkel. Nach vier Wochen sieht man, dass sich das Säugeverhalten ändert und dass die Sauen wieder mehr „in sich selbst investieren“. Sie kommen gut erholt und in ausgezeichneter Kondition aus dem Geburtsstall“, findet der Schweinezüchter.

Fokus auf Ruhe

Niels achtet auch sehr auf das Deckmanagement. „Da die Sauen in guter Kondition aus dem Geburtsstall kommen, zeigen sie ihre Brunst schneller und deutlicher. Das erleichtert es mir, zum richtigen Zeitpunkt zu besamen, was sich positiv auf die Größe des Wurfs auswirkt“, erläutert Niels. „Während der Trächtigkeit liegt der Fokus auf Ruhe, damit sich die Embryos gut entwickeln können.“ Die trächtigen Sauen bekommen Eko Trächtigkeitspellets Optima über die Futterstation. Insgesamt füttert Niels rund 1.450 kg pro Sau und Jahr, davon 40 Prozent Lakto.

Aus Sicht des Tieres denken