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31-05-2021

Reudink nimmt Zusammenarbeit mit Schweinebetrieb Exterkate als Bio-Versuchsbetrieb auf

Am 1. Juni 2021 nimmt Reudink die Zusammenarbeit mit Schweinehalter Ruben Exterkate und seiner Familie (Bentelo) auf; ihr Schweinebetrieb wird zu einem Bio-Versuchsbetrieb. Reudink möchte sich als Wissenspartner kontinuierlich weiter entwickeln und dabei stellt diese Zusammenarbeit einen wichtigen Bestandteil dar: Einerseits zur optimalen Unterstützung von Kunden bei der gesamten Betriebsführung, aber auch um einen Beitrag zur Entwicklung der Bio-Branche zu leisten.

Die Zusammenarbeit mit Schweinehalter Exterkate, wodurch der erste Bio-Versuchsbetrieb von Reudink ins Leben gerufen wurde, passt hervorragend zu den strategischen Zielsetzungen von Reudink, sich auf Innovation, Wissen, Zusammenarbeit und ein optimales Kundenerlebnis zu konzentrieren. Durch die dabei erworbenen Erkenntnisse werden unsere Futtermittel weiter optimiert und unsere Experten können die Kunden vor Ort noch besser beraten“, berichtet Wilfred Jonkman, Geschäftsführer von Reudink. Diese Zusammenarbeit unterstreicht Reudinks Vertrauen in die Zukunft des Bio-Schweine-Marktes. Bei der offiziellen Unterzeichnung war auch Pieter Wolleswinkel, Geschäftsführer von ForFarmers Niederlande, vertreten, um die Bedeutung dieser einzigartigen Zusammenarbeit für ForFarmers und Reudink zu unterstreichen.

Reudink nimmt Zusammenarbeit mit Schweinehalter Exterkate als Bio-Versuchsbetrieb auf
Von links nach rechts Pieter Wolleswinkel (Geschäftsführer von ForFarmers Niederlande), Ruben Exterkate (Schweinehalter), Wilfred Jonkman (Geschäftsführer von Reudink).

Entwicklung der Bio-Branche

Dieser Schweinebetrieb bietet die einzigartige Möglichkeit, Versuche unter Bio-Bedingungen durchzuführen. In der nächsten Zeit wird der Fokus dabei vor allem das Testen neuer Futterkonzepte sein – in Folge der geänderten Gesetzes- und Rechtsvorschriften ab 1.1.2022. Mithilfe der erworbenen Kenntnisse kann Reudink zur Entwicklung der Bio-Branche beitragen. Dies entspricht dem steigenden Interesse an der Bio-Schweinehaltung, was durch den zusätzlichen Bedarf des Marktes und die kürzlich von der EU vorgestellte „Green Deal, Farm to Fork“-Strategie noch verstärkt wird.

Über den Versuchsbetrieb der Familie Exterkate

Der Plan, auf Bio umzusteigen, entstand 2018. Derzeit befindet sich der Betrieb in einer Umstrukturierungsphase mit dem Ziel 150 Sauen sowie die dazugehörige Mastschweine (geschlossenes System). Die ersten Ferkel werden Anfang Juni geboren, sodass die ersten Bio-Mastschweine im Dezember geliefert werden können. Der Vertrieb erfolgt über den Vermarkter De Groene Weg. „Wir haben uns für Bio entschieden, da uns hier alles geboten wird, was wir in der konventionellen Haltung nicht finden konnten. Als Bio-Schweinehalter produziert man ja nach (Markt-)Bedarf und es gibt mehr finanzielle Sicherheit. Das gefällt uns“, so Exterkate. Durch die Passion, den kontinuierlichen Willen sich weiter zu entwickeln und den Fokus auf Daten und Zahlen eignet sich Exterkate hervorragend als Versuchsbetrieb. Gemeinsam mit Exterkate wird Reudink Fütterungsversuche bei Ferkeln, Sauen und Mastschweinen durchführen. De Groene Weg ist an diesem Prozesse ebenfalls beteiligt und unterstützt die Versuche mit Fokus auf den Datenaustausch.