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23-06-2021

Sechs Tipps zur Verringerung von Hitzestress bei Ihren Kühen

Hitzestress

Es passiert jedes Jahr: hohe Temperaturen, die bei Kühen zu Hitzestress führen können. Wir alle kennen die Anzeichen: Kühe, die stundenlang im Schatten liegen, Kühe, die in ihrem Stall pumpen und Kühe, die – mit den Vorderbeinen auf einer Erhöhung oder nicht – im Stall aufstehen. Wir sehen auch Kälber mit beschleunigter Atmung mit ausgestrecktem Hals oder trocken stehende Kühe mit leeren Pansen.

Dies sind alles Anzeichen für Hitzestress. Mögliche Folgen von Hitzestress sind reduzierte Milchproduktion und Fettgehalt, Klauenprobleme oder verminderte Fruchtbarkeit im Herbst. Wir möchten Ihnen einige Tipps geben, wie Sie dies verhindern können.

Wann tritt bei Kühen Hitzestress auf?

Bei einer steigenden Umgebungstemperatur kommt es bereits schnell zu Hitzestress, vor allem bei hochproduktiven oder hochträchtigen Tieren. Auch die relative Luftfeuchtigkeit spielt eine wichtige Rolle. In der unten stehenden Grafik sehen Sie, wann bei Ihren Kühe Hitzestress auftritt. Indem Sie rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, können Sie Problemen durch Hitzestress vorbeugen.

Hitzestress Kühe

Tipp 1: Füttern Sie mehrfach am Tag und zu kühleren Zeitpunkten

Hitzestress wirkt sich negativ auf den Appetit Ihrer Kühe aus. Außerdem kommt es bei warmem und feuchtem Wetter in der Silage schneller zu Selbsterhitzung, was sich auf den Geschmack und die Qualität der Ration auswirkt. Zur Stimulation der Futteraufnahme ist es wichtig, dass das Futter so geschmackvoll wie möglich ist. Dies kann erreicht werden, indem Sie tagsüber häufiger oder am Abend füttern. Akzeptieren Sie mehr Restfutter und entfernen Sie es täglich.

Tipp 2: Vermeiden Sie eine Pansenübersäuerung mit einem guten Puffer

Bei Hitzestress kann das Gleichgewicht zwischen der Säurebelastung und der Pufferkapazität im Pansen gestört werden. Dann besteht die Möglichkeit einer Pansenübersäuerung. Die Gabe eines Pufferkomplexes hemmt die Pansenübersäuerung und vermeidet Probleme. Geben Sie Ihren Kühen deshalb einen zusätzlichen Puffer, wie den „Vitaspor Buffer“ von Reudink. Diesen können Sie neben einem Standard-Mineralienmix geben. Er ist deshalb einfach (für einen begrenzten Zeitraum) einsetzbar. Das Produkt enthält eine Hefekultur zur Stabilisierung des ph-Werts im Pansen und zur Stimulation der Zellwandverdauung (Raufutter).

Tipp 3: Vergessen Sie die trockenen Kühe nicht!

Trockene Kühe, die kurz vor dem Kalben im Stall gehalten werden, erhalten oft strukturreiches Raufutter. Die Verdauung der Struktur erhöht das Risiko von Hitzestress. Ersetzen Sie die grobe Silage oder das Heu (teilweise) durch höherwertige Silage oder z. B. frisches Gras. Auch ein Anteil Maissilage in der Ration hilft.

Tipp 4: Geben Sie ausreichend frisches und sauberes Trinkwasser

Bei Hitzestress ist der Wasserbedarf von Kühe höher als normalerweise. Kontrollieren Sie täglich ob die Tränken nicht verschmutzt sind und wechseln Sie das Wasser. Ausreichend frisches Trinkwasser hilft dabei, den Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen zu verringern, sorgt für Kühlung und wirkt sich positiv auf den Appetit aus.

Tipp 5: Sorgen Sie für ein angenehmes Stallklima

Sorgen Sie für zusätzliche Kühlung durch Ventilatoren. Durch die Luftbewegung können die Kühe die Wärme einfacher abgeben. Halten Sie das Dach nass. Dadurch verringert sich sowohl die Temperatur der Dachplatten als auch die Hitzeeinstrahlung. Dies führt zu einem angenehmeren Stallklima. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass ein kühleres Dach die Effizienz Ihrer Solarmodule an diesen heißen Tagen erhöht.

Tipp 6: Lassen Sie die Kühe nachts „auskühlen“

Weitere Tipps?

Möchten Sie wissen, was Sie spezifisch in Ihrem Betrieb tun können, um Hitzestress bei Ihren Kühe zu vermeiden? Oder möchten Sie „Vitaspor Buffer“ bestellen? Kontaktieren Sie dazu Ihren Spezialisten oder unseren Kundendienst unter 04447 - 742 98 80  oder senden Sie eine E-Mail an info@reudink-bio.eu.