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30-03-2022

Tipps für einen erfolgreichen Start in die neue Weidesaison

Weidezeit

Die Weidezeit: jedes Jahr ein großer Moment, auf den sich viele Landwirte freuen. Frisches Gras enthält viel Eiweiß und Energie, die die Kuh sofort in Milch umwandeln kann. Dieses frische Gras ist jetzt noch attraktiver, weil nicht jeder Bissen Gras auf der Weide im Stall nachgefüllt werden muss. Außerdem hat jeder Bissen frisches Gras keine Silageverluste und wird daher optimal genutzt. Wie stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Futterbilanz mit frischem Gras während der Weidezeit maximieren? Wir geben Ihr gerne ein paar Tipps.

Tipp 1: Wählen Sie Ihr Weidesystem

Grob gesagt gibt es vier Systeme der Beweidung: Weidehaltung, Streifenweidehaltung, Standweidehaltung und Rotationsstandweidehaltung (New Dutch Grazing). Wählen Sie ein System, das zu Ihnen passt. Jedes System hat seine Vor- und Nachteile, daher ist es wichtig, die richtige Wahl zu treffen. Berücksichtigen Sie die verfügbare Fläche, den Arbeitsrhythmus, das Melksystem und was gut in den Tagesablauf passt.

Wenn Sie sich für ein Weidesystem entschieden haben, ist es wichtig, dass Sie es während der Weidesaison beibehalten. Erfolgreiches Weiden beginnt mit einem soliden Plan. Wann sollte man mit dem Weiden beginnen? Entscheiden Sie bewusst, ob Sie beim ersten Schnitt mähen oder grasen wollen. Bitte beachten Sie! Passen Sie die Anzahl der Weidestunden an das Ausmaß des Graswachstums an.

Tipp 2: Düngung

Für die ersten Weideparzellen oder die erste Weideplattform empfehlen wir eine Gülleausbringung. Es ist wichtig, dass die Gülle gut in den Boden eingearbeitet wird, um die Verunreinigung des Grases zu minimieren. Schließlich ist sauberes Gras die beste Voraussetzung für die Aufnahme. In den meisten Fällen sind 20 Kubikmeter Dünger ausreichend. Wenn Sie anfangen, mehr zu düngen, steigt das Risiko einer Verunreinigung des Grases. Außerdem können hohe Gülledosen zu einem höheren Eiweißgehalt im frischen Gras führen. Das muss kein Problem sein, solange Sie dies bei der Ration berücksichtigen und bei der Fütterung im Stall den Eiweiß- und Energiegehalt korrigieren.

Tipp 3: Vorweiden

Tipp 4: Mehr NEL in der Kuh = mehr Milch

Die Silagen des Jahres 2021 zeichnen sich im Allgemeinen durch einen niedrigeren NEL-Wert und geringere Proteinwerte aus. Frisches Gras kann eine gute Ergänzung sein, um der Kuh mehr NEL zuzuführen und so die Milchproduktion zu steigern und/oder Kraftfutter einzusparen. Kurz gesagt, eine höhere Futtermitteleffizienz.

Beispiel: Angenommen 1 kg TM Grassilage enthält 6,4 NEL und 1 kg TM Frischgras 7,1 NEL. Wenn man im Frühjahr 6 kg TM der Grassilage durch Frischgras ersetzt ergibt sich folgender Vorteil. 6 x 0,7 NEL mehr in der Kuh. Für ein kg Milch benötigt die Kuh 3,28 NEL. Die zusätzlichen 4,2 NEL aus dem Frischgras reichen dann für 1,3 kg Milch. 1,3 x 50 Cent = 65 Cent pro Kuh/Tag x 100 Kühe = 65 € pro Tag x 30 Tage = 1.950 €/Monat.

Tipp 5: Niveaus im Frühjahr beibehalten

Frisches Gras hat ein anderes Fettsäuremuster als siliertes Gras. Infolgedessen kann es aufgrund eines hohen Anteils an übersättigten Fettsäuren zu einer Fettdepression kommen. Bitte achten Sie darauf, dass die Wahl des Kraftfutters mit frischem Gras übereinstimmt, um einen möglichst hohen Fettgehalt zu erhalten.

Tipp 6: Konsultieren Sie Ihren Spezialist und nehmen Sie Anpassungen vor

Weiden

Besprechen Sie die Rationierung des Weidelands rechtzeitig mit Ihrem Spezialist. Welche Silage werden wir zusätzlich zu frischem Gras füttern, welche Arten von Kraftfutter werden wir zusätzlich füttern, usw. Stellen Sie sicher, dass Sie über ein Lenksystem verfügen, mit dem Sie die täglich wechselnde Zusammensetzung des frischen Grases kontrollieren können. Denken Sie über ein separates Protein- und Energieprodukt nach.

Weitere Informationen oder Ratschläge?

Haben Sie noch Fragen zum Thema Weidehaltung oder ein konkretes Problem, zu dem Sie Rat suchen? Unser Weidecoach würde Ihnen gerne helfen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Spezialist oder unseren Kundendienst.