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28-05-2018

Tipps für einen erfolgreichen Weidegang Ihrer Kühe

Weidegang

Kühe auf der Weide sind ein schöner Anblick, gesund für die Tiere und gut für den Tierhalter.  Die effektive Durchführung des Weidegangs ist jedoch auch eine Herausforderung. Mit diesen Tipps wird Ihr Weidegang ein Erfolg.

Es ist vielleicht eine Killerphrase, aber erfolgreiche Weidegänge brauchen einen Plan. Da gelten keine Ausreden. Ein Plan – und daher Fokus – hilft Ihnen in der Saison die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die Kunst des erfolgreichen Weidegangs besteht darin immer wieder Gras, das auf gemähtem Weideland frisch wächst, anzubieten. Einerseits ist dafür eine Planung erforderlich, andererseits die korrekte Abstimmung der Beifütterung.

Planung des Weidegangs

  • Tipp 1: Wählen Sie bei Umtriebsweiden möglichst wenige Tage pro Parzelle. Ziehen Sie einen zusätzlichen Draht, um eine Parzelle für 3-4 Tage auf eine Nutzung von 1-2 Tagen zu reduzieren. Das bewirkt eine konstantere, und daher höhere, Milchproduktion.
  • Tipp 2: Vervielfachen Sie die Anzahl der Parzellen, die Sie für den Weidegang zur Verfügung haben mit der Anzahl der Tage pro Parzelle. Die Faustregel lautet, dass dies mindestens 45 sein müssen, um ausreichend frisches Gras nach dem ersten Mähen dauerhaft im Sommer und Herbst anbieten zu können!
  • Tipp 3: Vor allem bei Umtriebsweiden ist die richtige Planung sehr wichtig. Alle zwei Wochen mähen - entsprechend der Fläche, die von den Kühen beweidet wurde - ist ein Muss. Es ist die beste Methode für die Bereitstellung einer  ausreichendenden Menge an schmackhaftem Frischgras!
  • Tipp 4: Für Standweiden gestaltet sich die Planung einfacher. Sorgen Sie jedoch dafür, dass Sie ausreichend unterschiedliche Grashöhen zwischen den Blöcken haben. Das regeln Sie beim ersten Schnitt. Die größte Gefahr für Sie besteht darin die Tiere zu spät in einen neuen Block aufzunehmen. Wenn die Kühe eine Parzelle einmal nicht gut abweiden (8 cm), werden sie das in den restlichen Wochen auch nicht tun.

Beifütterung Milchkühe

  • Tipp 5: Ein erfolgreiches Weidemanagement bedeutet Flexibilität. Eine gute Abstimmung des Graswachstums mit der Beifütterung ist eine Herausforderung. Die Grasaufnahme (Umtriebsweiden) oder das Graswachstum (Standweiden und Kurzrasen) sind entscheidend. Die Beifütterung im Stall sollte an letzter Stelle berücksichtigt werden.
  • Tipp 6: Weniger oder mehr Grasangebot bedeutet nicht nur mehr oder weniger Beifütterung, sondern auch eine Einschränkung oder Erweiterung der Weidezeit. Bei Kurzrasen ist es von entscheidender Bedeutung das verringerte Graswachstum rechtzeitig mit einer größeren Fläche oder mehr Beifütterung zu kompensieren. 
  • Tipp 7: Machen Sie es sich selber und Ihren Kühen einfacher: Ändern Sie nur den Zeitpunkt, an dem die Kühe hinausgehen oder abgeholt werden. Nicht beides.
  • Tipp 8: Finden Sie die Durchführung der vorstehenden Variante schwierig? Standweiden (rotierend und Kurzrasen) oder Portionsweiden sorgen für ein konstanteres Grasangebot und daher für eine konstantere Beifütterung. 
  • Tipp 9: Im Juni wird das Gras weniger zügig wachsen und verliert aufgrund des Schossens an Geschmack. Ganz zu schweigen von ungünstigen Witterungsbedingungen, wie Trockenheit und Hitzestress. Juni ist daher der ideale Monat, um Ihre Qualitäten in den Bereichen Planung und Beifütterung zu testen. 

Der Weide-Coach weiß Rat

Die Experten und der Weide-Coach können Sie bei der Erstellung eines guten Weideplans unterstützen. Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Viel Erfolg bei Ihren Weidegängen!