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17-04-2020

Vier Tipps für den Weidegang von Bio-Milchvieh

Weidegang

Gesunde, grasende Kühe auf der Weide sehen gut aus. Doch wann können Sie mit dem Weidegang beginnen und ist eine Vorweide sinnvoll oder nicht? Was tun Sie mit Parzellen mit Mäuseschäden und wie gehen Sie mit Kräutern auf der Weidefläche um? Diese vier Tipps helfen Ihnen bei einem erfolgreichen Weidegang.

Tipp 1: Wann beginnen Sie mit dem Weidegang?

Entscheiden Sie sich bewusst, ob Sie den ersten Schnitt mähen oder abweiden lassen wollen:

  • Standweiden/Neues Weiden: Beträgt die Bodentemperatur 10°C und ist das Gras begehbar? Beginnen Sie dann mit dem Weidegang. Durch den Nachtfrost ist das Graswachstum noch hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Da jetzt das Wetter besser ist und die Nächte wärmer, wird das Gras schnell wachsen. Deshalb müssen die Kühe auf die Weide!
  • Umtriebsweiden: 
    • Entweder beginnen Sie diese Woche mit der Vorweide von Parzellen (siehe Tipp 2)
    • oder Sie beginnen, sobald 1200 kg Trockenmasse an Gras steht (13-14 cm).
  • Mähen: Mähen Sie einen Teil der Hausparzelle „zu früh“. Dadurch können Sie die Kühe früher umtreiben, haben weniger Probleme während des zweiten Schnitts und die Kühe nehmen während des zweiten Schnitts mehr frisches Gras auf.

Tipp 2: Vorweiden lassen

Vorweiden bedeutet, eine (große) Anzahl an Parzellen an einem Tag von den Kühen abfressen zu lassen, bevor Sie tatsächlich mit der Beweidung beginnen. Die Vorteile einer Vorweide sind:

  • Die Kühe fressen das alte Gras ab. Dieses Gras fressen sie später nicht mehr ab, weil jüngeres Gras besser schmeckt. Das alte Gras verschwindet dann in der Silage, mit negativen Auswirkungen auf den Geschmack und die Qualität der Grassilage.
  • Das Gras wird stimuliert sich zu bestocken. Dies ist sehr positiv für die Rasendichte der Parzelle, damit beispielweise Löwenzahn, aber auch Gemeines Rispengras weniger Chancen haben. 

Lassen Sie vorweiden? Dann beginnen Sie diese Woche damit!

Tipp 3: Haben Sie Mäuseschäden?

Haben Sie Parzellen mit Mäuseschäden, die (vor allem in diesem Frühjahr) eingesät wurden oder werden? Beherzigen Sie dann diese Empfehlungen:

  • Mähen Sie einen leichten Schnitt, um die Erfolgschancen der Einsaat zu erhöhen. Mähen Sie ± 2500 kg Trockenmasse je ha.
  • Beweiden Sie den Rest des Jahres so viel wie möglich (wo möglich), das fördert die Bestockung und lässt viel Sonne hinein. Dies ist vor allem für den Klee von Bedeutung.

Tipp 4: Kräuter auf der Weidefläche

Die ersten Ergebnisse der Kräuteraussaat bei Neueinsaat sind positiv. Kräuter keimen etwas langsamer und vertragen weniger Konkurrenz von Gras als Klee. Berücksichtigen Sie dies.

Unser Weidecoach berät Sie gern

Haben Sie weitere Fragen zum Weidegang oder haben Sie ein spezifisches Problem, zu dem Sie beraten werden möchten? Unser Weidecoach unterstützt Sie gern. Kontaktieren Sie für weitere Informationen unseren Kundendienst unter 04447 - 7429 880 oder senden Sie eine E-Mail an info@reudink-bio.eu.